Palliativmedizin – Schmerzen lindern

Was wir für den Patienten tun, ist einfach, aber nicht leicht. Wir legen ihm einen Mantel um, in dem er sich geborgen und sicher fühlen kann.

Die fünf Betten der Palliativstation sind speziell auf die Bedürfnisse von Schmerzpatienten ausgelegt. Vor allem Krebspatienten im fortgeschrittenen Stadium finden bei uns einen Platz. Das Malteser-Krankenhaus arbeitet hier eng mit dem Tumor-Zentrum des Universitätsklinikums Benjamin Franklin zusammen. Unser Ziel ist, den Patienten von der Last der Symptome seiner Erkrankung zu befreien. Die psychosoziale Betreuung versteht den Menschen als Einheit von Körper und Geist und bezieht ganz selbstverständlich die Angehörigen in die Behandlung mit ein. Schwestern, Pfleger und der Stationsarzt kümmern sich gemeinsam mit den Psychologen um jeden Einzelnen. Die Zimmer der Station sind besonders geräumig, hell und freundlich. Angehörige können in den direkt angrenzenden Zimmern übernachten.

Palliativmedizin bejaht das Leben und respektiert seine Endlichkeit. Palliation ist kein Allheilmittel. Mit ihr wollen wir den Patienten auf seinem Weg geleiten. Wir lindern Schmerzen und spenden Trost. Wir wollen dem Leben des Patienten nicht mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben geben.

Therapeutische Inhalte im Einzelnen:

  • Linderung der Symptome
  • Erkennen und Verarbeiten der eigenen Krankheitssituation
  • Körperliche , psychische und seelische Stabilisierung
  • Steigerung der Lebensqualität
Krankenhausflur mit Mosaikfenstern
  • gute und umfassende Weiterversorgung nach der Entlassung
    • medizinisch
    • pflegerisch
    • psycho-sozial
  • Beratung und Unterstützung der Angehörigen
  • Würdevolle Sterbebegleitung

Therapeutische Ansätze:

  • palliative medizinische Therapie
  • palliative Pflege
  • psycho-soziale Begleitung und supportive Therapie
  • Seelsorge
  • krankengymnastische Therapie
  • Atemtherapie
  • Ergotherapie
  • Logopädie